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LinkedIn verschlampt 700 Mil. Nutzerdaten! Deine auch?

5 Juli 2021

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Herzlich willkommen zu Frag einen Datenschutzbeauftragten, heute endlich mal wieder mit einem riesigen Daten-Skandal, um die Business-Plattform LinkedIn. Die fleißigen Datengeier dieser schnuckeligen Business-Plattform haben es zum zweiten Mal in einem Jahr geschafft mehr als 90% aller Nutzerdaten an Hacker zu verlieren. Wenn sie fleißig so weitermachen schafft LinkedIn vielleicht noch einen Hattrick und verliert beim dritten Mal alle Nutzerdaten. Es fehlen dazu ja nur 50 Million und das sind gerade mal 10% des ersten Leaks, also toi, toi toi, auf eurem Weg zum Weltmeister im professionellen Privatsphäre-Missbrauch!

Was ist genau passiert? Im April 2021, also gerade mal drei Monate her, verlor LinkedIn 500 Millionen Nutzerdaten durch ein Datenleck. Darauf hin wurde fleißig an der Sicherheit gearbeitet, doch reichte die „Eierschauckel-Aussitz-Strategie“ wohl nicht ganz. Denn vor ein paar Tagen, Ende Juni 2021, folgte die nächste Hiobs-Botschaft für uns Nutzer. Diesmal sind 700 Millionen Nutzerdatensätze, also nochmal 200 Millionen mehr, also nochmal 50% oben drauf, im Dark-Net aufgetaucht. Gut LinkedIn scheint das erneut relativ wenig zu interessieren, da die Nutzer sowohl beim ersten als auch zweiten Mal nicht vom Unternehmen selbst darauf hingewiesen wurden. Sondern durch verschiedene andere Medien. Wirft ebenfalls die Frage auf: „Wüsste LinkedIn davon ohne fremde Berichterstatter?“. Wenn ja, warum informieren sie die Nutzer nicht selbst? und warum schließen sie das Leck nicht effektiv?. Von Betreiber der größten Business-Plattform der Welt dürfen wir, wohl die Einhaltung und kontinuierliche Überwachung und Prüfung der Datensicherheit erwarten oder etwa nicht?

Schauen wir uns nun mal an wie Du herausfinden kannst ob Du von diesem Datenleck betroffen bist? Dazu kannst Du Webseiten wie „haveibeenpwned“ nutzen. Dort gibst Du die E-Mail Adresse Deines LinkedIn Kontos ein und drückst auf das Knöpfen mit der Aufschrift „pwned?“ Falls Du von dem Datenleck betroffen bist wird Dir dies nach wenigen Sekunden angezeigt.

Solltest Du direkt von dem Hack betroffen sein, dann habe ich Dir einen Artikel von WBS verlinkt. Dort findest Du ein Formular, mit welchem Dir diese Anwaltskanzlei hilft von LinkedIn Schadenersatz zu fordern. Je mehr es nutzen desto höher der Druck und wie jeder weiß, wenn der Druck steigt bricht der Damm. Wenn alles okay ist und Dein LinkedIn Konto nicht direkt betroffen ist, erhältst Du diese grüne Nachricht.

Das ist natürlich keine absolute Sicherheit aber ein guter Anfang. Da LinkedIn wenig Bemühungen zeigt solch massive Datenlecks pflichtbewusst zu behandeln, ist nicht ausgeschlossen das aktuell weiter Nutzerdaten verloren gehen. Weil Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist, solltest Du in jedem Fall Dein LinkedIn Passwort in sehr regelmäßigen Abständen erneuern. Dazu habe ich Dir gerne ein Video verlinkt wie Du sichere und geheime Passwörter ermittelst und gut verwalten kannst. Ich empfehle das LinkedIn Passwort mind. einmal im Monat zu erneuern, weil LinkedIn es ja nicht auf die Kette kriegen will Sicherheit zu bieten.

Das schützt Dich jedoch nur davor, das Dein Konto von anderen ohne Dein Wissen übernommen wird. Falls einer Deiner verbundenen Kontakte von dem Hack betroffen ist, wird es möglich Dinge die Du in Deinem LinkedIn Profil nur für Kontakte freigegeben hast ebenfalls an Hacker zu übergeben. Zum Beispiel Deine Telefonnummer, Lebensläufe, usw. Deshalb solltest ungeachtet der Tatsache ob Du betroffen bist oder nicht, Deine Datenschutz-Einstellungen überprüfen.

Dafür meldest Du Dich bei LinkedIn an, klickst auf Dein Profilbild oben rechts und wählst „Einstellungen & Datenschutz„. Du befindest Dich dann direkt auf der Seite „Datenschutz-Heucheleien, die Dich in die Irre führen sollen“. Dort forderst Du erstmal eine „Kopie Deiner Daten“ an. Dann bekommst Du nach ca. 24 Stunden eine E-Mail mit Deinen Daten und kannst Dir einen Überblick verschaffen, was LinkedIn so alles von Dir weiß. Außerdem solltest alle Datenschutz Einstellungen gewissenhaft prüfen und so einstellen, das Du genau weist wer was von Dir sehen kann und wann.

Was Du hier einstellst ist Dir selbst überlassen, doch meine Empfehlung ist alles aus, was nicht absolut notwendig ist. Damit meine ich auch Telefonnummern, sowie Lebensläufe, Interessen einfach alles. Das sind Informationen die Du nur mit den Personen teilen solltest, die Du selbst ganz gezielt und bewusst auswählst.

1. Kopie Deiner Daten anfordern

2. Cookie Einstellungen deaktivieren

3. Sichtbarkeit von Informationen prüfen

Jetzt kommt der Punkt Dich gegen den leichtsinnigen Umgang mit LinkedIn bei Deinen verbunden Kontakten zu schützen. Dabei gilt wie immer informieren und evaluieren. Sende Deinen Kontakten eine persönliche Nachricht, am besten per LinkedIn oder E-Mail und informiere sie über das Problem.


Nachrichtenvorlage für Deine Kontakte

Du-Form

Hallo #NAME#,

in den vergangen Tagen war LinkedIn erneut von einem großen Hack betroffen bei dem 700 Millionen Nutzerdaten betroffen waren. Gerne möchte ich dir helfen die Sicherheit deines Kontos zu überprüfen und vor Schaden zu bewahren. Deshalb sende ich dir hier eine Anleitung die mir geholfen hat das Thema besser zu verstehen und klare Hilfe zu Einstellungen und weiteren Maßnahmen zu erhalten.

Den Artikel mit der Anleitung findest du hier: https://www.datenschutz-ist-pflicht.de/fragen/datenschutz/linkedin-verschlampt-700-mil-nutzerdaten-deine-auch/

Ich hoffe du bist nicht von dem Problem betroffen und kannst wertvolles über deine Privatsphäre-Einstellungen bei LinkedIn lernen.

Bis bald und mit freundlichem Gruß,
#DEIN_NAME#

Sie-Form

Sehr geehrte/r Herr/Frau #NAME#,

in den vergangen Tagen war LinkedIn erneut von einem großen Hack betroffen bei dem 700 Millionen Nutzerdaten betroffen waren. Gerne möchte ich Ihnen helfen die Sicherheit Ihres Kontos zu überprüfen und vor Schaden zu bewahren. Deshalb sende ich Ihnen hier eine Anleitung die mir geholfen hat das Thema besser zu verstehen und klare Hilfe zu Einstellungen und weiteren Maßnahmen zu erhalten.

Den Artikel mit der Anleitung finden Sie hier: https://www.datenschutz-ist-pflicht.de/fragen/datenschutz/linkedin-verschlampt-700-mil-nutzerdaten-deine-auch/

Ich hoffe Sie sind nicht von dem Problem betroffen und können wertvolles über Ihre Privatsphäre-Einstellungen bei LinkedIn lernen.

Bis bald und mit freundlichem Gruß,
#DEIN_NAME#


Somit hast Du Dein eigenes LinkedIn Konto überprüft, gesichert und Deine Datenschutzeinstellungen so gewählt, das zukünftige Datenlecks Dich nicht mehr so akut und schwer treffen können.

Doch auch das schützt Dich nicht davor durch gehackte Konten Deiner verbunden Kontakte in Mitleidenschaft zu geraten. Wie so etwas passieren kann und welche möglichen negativen Konsequenzen dadurch für Dich entstehen könnten, erkläre ich euch gerne in einem weiteren Video, falls das für euch interessant ist. Also schreibt mir in die Kommentare ob ihr das sehen wollt und was ihr von LinkedIn und Microsofts Umgang mit euren sensiblen Daten haltet?

Denn eigentlich ist das schon komisch. Diese raffgierigen Manager behandeln unsere Daten wie ihren rechtmäßigen Besitz um daraus Profit zu generieren. Doch wenn es um den Schutz dieses Wirtschaftsguts geht, wird jede Regel ignoriert und Sicherheit steht an letzter Stelle. Wie gehen die eigentlich mit anderem Besitz um? Steht die Tür bei Microsoft offen und jeder darf mitnehmen was er will? Wahrscheinlich nicht. Deshalb lieber Ryan Roslansky und Satya Nadella euer Verhalten ist wirtschaftlich fahrlässig und moralisch verwerflich. CEOs sind Anführer und als solche habt ihr eine Vorbildfunktion, diese zu erfüllen ist kein optionales Recht. Sondern allumfassende Pflicht!

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Wer steckt dahinter?

Stephan Plesnik „Der Enabler“ ist Datenschutzbeauftragter im unserem Team von Datenschutz ist Pflicht. Hauptberuflich ist er Trainer, Coach und Mentor für Persönlichkeitsentwicklung & Unternehmensführung und befähigt Menschen auf ihrem Weg innovativer und nachhaltiger Veränderungen. Auf seinem Kanal „Make . Your . Self“ veröffentlicht er regelmäßig Videos mit Problemlösungen aller Art. Seine Spezialausbildungen reichen von Musik-, Film- und Grafikproduktion über IT-Sicherheit, Datenschutz bis zu Business Transformation Management.

Datenschutz ist Pflicht“ ist eine Marke der Ing.-Büro Dr. Plesnik GmbH und beschäftigt ein großes Team von Datenschutzbeauftragten. Was uns auszeichnet sind die vielfältigen Spezialausbildungen unserer Datenschutzbeauftragten. So sind unsere Mitarbeiter IT-Sicherheitsbeauftragte, Fachinformatiker oder IT-Business-Architekten und nutzen ihre fundierten Kenntnisse der digitalen Technologien, um unseren Kunden den Datenschutz so einfach wie möglich zu gestalten.