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Wann ist eine Webseite wirklich DSGVO konform?

29 April 2020

Die DSGVO Regelungen verlangen von Webseitenbetreibern die transparente, freiwillige und informierte Einwilligung, in die Verarbeitung personenbezogener Daten. Diese beginnen bereits bei der IP Adresse (Telefonnummer eines Servers, PCs, Tablets oder Smartphones), welche die Ermittlung des Standortes ermöglicht. Schauen wir uns einmal an, welche fünf (5) wichtigen Dinge Du beachten solltest und übersetzen die Begriffe der DSGVO Väter, in eine menschenverständliche Sprache.
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Frage:

Wann ist eine Webseite wirklich DSGVO konform?

Antwort:

Die DSGVO Regelungen verlangen von Webseitenbetreibern die transparente, freiwillige und informierte Einwilligung, in die Verarbeitung personenbezogener Daten. Diese beginnen bereits bei der IP Adresse (Telefonnummer eines Servers, PCs, Tablets oder Smartphones), welche die Ermittlung des Standortes ermöglicht. Schauen wir uns einmal an, welche fünf (5) wichtigen Dinge Du beachten solltest und übersetzen die Begriffe der DSGVO Väter, in eine menschenverständliche Sprache.

Transparent: Der Besucher kann alle Informationen zur Datenverarbeitung verstehen und in Bezug zu seinem Verhalten korrekt interpretieren.

Informiert: Der Besucher wird auf die Informationen zur Datenverarbeitung hingewiesen, kann diese lesen und verstehen.

Freiwillig: Der Besucher kann vor der Datenverarbeitung selbstständig entscheiden, ob er der Datenverarbeitung zustimmt.

Einwilligung: Der Besucher stimmt der Datenverarbeitung aktiv und freiwillig zu, bevor einen Verarbeitung der Daten stattfindet.

 

 

Welche Punkte müssen Webseitenbetreiber korrekt umsetzten?

1. Impressum

Das Impressum ist das Verzeichnis der rechtlich relevanten Aspekte Deiner Person und/oder Deines Unternehmens. Je nach Rechtsform müssen dort unterschiedlich viele Informationen auffindbar sein. Dein Name, Adresse und Kontaktinformationen sind immer notwendige Angaben. Eine genau Liste die auch Deine Rechtsform abbildet findest Du im Telemedien-Gesetz §5. (LINK)

2. Datenschutzerklärung

Jede Website benötigt eine Datenschutzerklärung und jedes Social-Media Profil sollte Minimum eine Verlinkung auf diese vorweisen. In der Datenschutzerklärung müssen die Verantwortlichen für die Datenverarbeitung erwähnt werden. Das könntest Du oder das Unternehmen sein, welches die Website betreibt.

2.1. Die Angaben Deines Datenschutzbeauftragten, falls es nötig ist für Dich einen zu bestellen. Wenn Du nicht weißt, ob du verpflichtest bist einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, dann haben wir Dir sehr gerne ein weiteres Video von uns hier verlinkt: LINK

2.2 Jedes Betroffenenrecht. Hier zu findest Du auch ein kleines Video von uns mit den nötigen Informationen. Welche Betroffenenrechte gibt es und wie Du diese am Besten wahren kannst: LINK

2.3 Auskunft über Cookies und deren Funktionsweisen. Dies muss detailliert geschehen und ist in mehrere unterschiedliche Kategorien unterteilt. Ein Anleitung dazu findest Du in diesem Video: LINK (Erscheinungsdatum einfügen)

Außerdem gibt es noch weitere Informationen die Abhängig von der individuellen Nutzung Deiner Webseite abhängig ist. Nutze unseren Datenschutz-Check und lass Dir die richtige Datenschutzerklärung für Deine Webseite automatisch erstellen.

3. Cookies und externe Dienste

Cookies sind in vier unterschiedlicher Kategorien unterteilbar. Essenziell, Externe Medien, Marketing und Statistik. Die Essenziellen sind notwendig für den Aufbau einer Verbindung zur Webseite. Die anderen sind Mehrwertdienste und somit nicht notwendig. Dein Besucher muss aufgrund der Pflicht zur transparenten, informierten und freiwilligen Einwilligung auf alle Cookies hingewiesen werden und diese dürfen erst nach der Einwilligung aktiv werden. Dazu ist eine Cookie-Box mit aktiver Zustimmung notwendig. Ein Hinweis auf die Cookies ist nicht ausreichend. Ausführliche Information findest Du in unserem Video: Cookie-Rätsel gelöst! Dieses Video erscheint am Mittwoch, den 13.05.2020, um 12:00 Uhr. Nicht verpassen!

4. Kontaktformulare

Solltest Du Formulare zur Eingabe von Daten (Kontaktformular, Newsletter Sign-Ups, etc.) auf Deiner Webseite einsetzen, so müssen diese folgende Kriterien erfüllen. Jedes Formular muss eine Einwilligung zur Datenverarbeitung enthalten. Diese sollte in Form einer Checkbox die nicht vorausgewählt ist verfügbar sein. Weiterhin muss diese Checkbox ein Pflichtfeld sein, damit die Datenübertragung erst geschehen kann, wenn der Nutzer zugestimmt hat. Darüber hinaus ist es wertvoll eine Verlinkung zur Datenschutzerklärung zu platzieren, damit der Besucher sich bei Bedarf direkt informieren kann.

Wann sind E-Mail Sign-Ups für Newsletter erlaubt?

Wenn direkter Personenbezug nicht möglich ist. Dies ist nur möglich, wenn zwei Daten, die Informationen über die Personen enthalten kombiniert werden und damit einen Rückschluss auf die natürliche Person stattfinden kann. Im Falle der Eingabe einer einzelnen E-Mail-Adresse ist dies aber nur möglich, wenn der Nutzer selber frei entschieden hat seinen Vor- und Nachnamen in seiner E-Mail-Adresse anzugeben. Dementsprechend bist Du als der Betreiber der Webseite der dieses Feld zu Verfügung stellt, nicht verpflichtet die Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten einzuholen.

Datenschutz-Check für Freiberufler & Selbstständige

Was ist drin für Dich?

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Datenschutzhinweis - AV Vertrag

Deine Alternative zur Vereinbarung für Auftragsverarbeitungen (AV-Vertrag). Der Datenschutzhinweis dokumentiert alle Deine Verarbeitungsvorgänge bzgl. personenbezogener Daten und dient Deinen Auftraggebern als Übersicht.

(Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, Technische & organisatorische Maßnahmen, Riskoanalyse, usw.)

Websiteprüfung - DSGVO

Prüfe Deine Website auf Herz und Nieren oder besser DSGVO Konformität. Dabei wirst Du mit gezielten Fragen durch alle wichtigen Bereiche Deiner Website geführt und erhälst im Anschluss eine Anleitung zur direkten Verbesserung.

(Impressum, Datenschutzerklärung, Cookies, Formulare, Sicherheit, usw.)

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Verpflichtungserklärung - Datengeheimnis

Wenig bekannt doch nicht zu vernachlässigen ist Deine Verpflichtung auf das Datengeheimnis. Dieses Dokument benötigst Du für Deine Auftraggeber als Nachweis im Rahmen Deiner Informationspflichten. Hier bekommst Du es gegen die Angabe Deines Namens.

[ms-membership-register-user membership_id="219686" hint_first_name="Dein Vor- und Nachname" hint_email="Deine E-Mail Adresse" hint_password="Dein sicheres und geheimes Passwort" hint_password2="Wiederhole Dein Passwort"]

Praxistaugliche Antworten auf Deutschlands größten Datenschutz Video-Blog

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Musst Du Deine Mitarbeiter im Datenschutz schulen?

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Der richtige Umgang mit personenbezogenen Daten will gelernt sein. In diesem Video klären wir, warum Du Mitarbeiter schulen musst? Welche Mitarbeiter Du schulen musst und welche Nachweise Du benötigst?

Informationen über Frag einen Datenschutzbeauftragten

Wer steckt dahinter?

Stephan Plesnik „Der Enabler“ ist Datenschutzbeauftragter im unserem Team von Datenschutz ist Pflicht. Hauptberuflich ist er Trainer, Coach und Mentor für Persönlichkeitsentwicklung & Unternehmensführung und befähigt Menschen auf ihrem Weg innovativer und nachhaltiger Veränderungen. Auf seinem Kanal „Make . Your . Self“ veröffentlicht er regelmäßig Videos mit Problemlösungen aller Art. Seine Spezialausbildungen reichen von Musik-, Film- und Grafikproduktion über IT-Sicherheit, Datenschutz bis zu Business Transformation Management.

Datenschutz ist Pflicht“ ist eine Marke der Ing.-Büro Dr. Plesnik GmbH und beschäftigt ein großes Team von Datenschutzbeauftragten. Was uns auszeichnet sind die vielfältigen Spezialausbildungen unserer Datenschutzbeauftragten. So sind unsere Mitarbeiter IT-Sicherheitsbeauftragte, Fachinformatiker oder IT-Business-Architekten und nutzen ihre fundierten Kenntnisse der digitalen Technologien, um unseren Kunden den Datenschutz so einfach wie möglich zu gestalten.